Zum Ende 2009 markiert die ausstehende Staatsverschuldung Spaniens 475,402 Mrd. Euro! 1987 waren es 87 Mrd. Euro!Die Regierung Spaniens hat angesichts der Unruhe an den Finanzmärkten um Vertrauen in die Fähigkeit des Landes geworben, die hohe Staatsverschuldung zu überwinden. So teilte heute das spanische Finanzministerium mit, die Neuverschuldung des Staates angeblich um -34% auf 76,8 Mrd. Euro für 2010 senken zu wollen. Trotzdem wird die Staatsverschuldung auf insgesamt 552 Mrd. Euro bzw. auf 65,9% des nom. BIPs steigen, nach 55,2% im Jahr 2009 und 39,7% im Jahr 2008! Besorgniserregend ist nicht mal der absolute Stand der Staatsverschuldung von erwarteten 65,9% zum nominalen BIP, sondern der rasante Anstieg!
Auf dem Weg zur Senkung der Neuverschuldung möchte Spaniens Regierung Arbeitsmarktreformen und eine Anhebung des Rentenalters von 65 auf 67 Jahre durchsetzen. Wie "erfolgreich" ein solches Unterfangen einer Arbeitsmarktreform und der Anhebung des Renteneintrittsalter sein kann, davon konnten wir Deutschen uns bereits ein Bild machen. Absenkung der sozialen Standards wäre die ehrlichere Bezeichnung für solche "Reformen"! Spanien versucht diesen Weg nun, der auch zur weiteren Schwächung der Binnenkaufkraft führt, mitten in der Wirtschaftkrise.
Das spanische Bruttoinlandsprodukt sank im 4. Quartal 2009 das 7. Quartal in Folge um -0,1% zum Vorquartal. Im Gesamtjahr 2009 schrumpfte das BIP um -3,6%!
Wie schlimm die Krise in Spanien zuschlägt, verdeutlicht das trotz 11,4% Neuverschuldung des Staates vom BIP im Jahr 2009 die Arbeitslosenzahlen steil nach oben schossen. Ohne exzessives Deficit Spending sähe es sicher noch schlechter aus. Im Dezember lag laut Eurostat die Arbeitslosigkeit in Spanien bei 19,5%. Die Jungendarbeitslosigkeit der unter 25-jährigen lag im Dezember 2009 bei beschämenden 44,5% und damit am höchsten in der gesamten EU-27!
Der explosionsartige Anstieg der Arbeitslosigkeit auf 4,0485 Millionen Spanier ohne Job im Januar 2010, ein Anstieg von +124'890 bzw. 3,2% zum Vormonat und von 720'692 bzw. um +21,7% zum Vorjahresmonat! Quelle Daten: Sepe.esDie 10-jährigen spanischen Staatsanleihen rentieren aktuell 100 Basispunkte über den deutschen 10-jährigen Staatsanleihen. 2010 wird ein Volumen von ca. 120 Mrd. Euro bzw. 26,3% der spanischen Staatsanleihen fällig. Eine Refinanzierung wird durch die höheren Renditen, die der Kapitalmarkt verlangt, auf jeden Fall teurer, vielleicht irgendwann sogar unmöglich.
10-jährige Staatsanleihen der PI(I)GS:
Portugal: 4,76%
Irland: 4,94%
Italien: 4,09%
Griechenland: 6,76%
Spanien: 4,15%
Deutsche 10-jährige Staatsanleihen rentieren bei 3,15%!
Reloaded: "Spanien in der Dauerkrise"
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22 Kommentare:
Hallo Steffen,
du schreibst schneller, als ich lesen kann.
120 Mrd werden 2010 fällig. Ich bin mal gespannt, wie das ausgeht. An Wunder glaub ich ehrlich gesagt nicht mehr.
Hochachtungsvoll
DD
Tja, welche Handlungsoptionen haben die PIIGS-Staaten schon noch?
1. Zusammenstreichen aller Ausgaben inklusive der Infrastrukturausgaben und der staatlichen Personalausgaben.
Ergebnis: Nach kurzfristiger Besserung bei der Neuverschuldung bricht die Wirtschaft noch mehr ein, weil der Staat als Auftrag- und Arbeitgeber teilweise wegfällt. Dadurch geringere Steuereinnahmen und erneute Beschleunigung der Neuverschuldung.
2. Weitermachen wie bisher oder gar noch steigende Ausgaben, in der Hoffnung, die Konjunktur zieht durch die Ausgabenerhöhung an.
Dann steigen die Zinsen für die Anleihen ins Unermessliche und spätestens im Herbst bricht alles zusammen.
Kein Ausweg in Sicht.
Übrigens: selbst Frankreich ist auf Schlingerkurs mit seinem Defizit, und wenn es nach er FDP geht, auch Deutschland. Sehr ungemütliche Jahre stehen uns bevor.
Hier mal eine andere Sichtweise der Dinge:
Hier vorgekaut ... ähh... übersetzt.
Nach zuverlässigen Informationen, die ich am Freitag von Behörden und Banken Insidern erhielt, steht eine große US-Investmentbank (die von der Rettungsaktion der US-Banken profitiert hat) und zwei große Hedgefonds hinter den Angriffen gegen Griechenland, Portugal und Spanien. Ihr Ziel? Eine Panik zu erzeugen um die Zinsen hochzutreiben, um von Griechenland hohe Zinsen zu erhalten und gleichzeitig die Preise für die von ihnen auf einem völlig unregulierten und undurchsichtigen Markt gekauften CDS hochzutreiben. Warum ich keine Namen nenne? Ganz einfach, weil ich mir kein Gerichtsverfahren einhandeln will. Dazu ein Marktteilnehmer „Mit diesen Leuten ist nicht gut Kirschen essen.“
Nach meinen Informationen sind die beiden Hedgefonds, welche die meisten der griechischen CDS am griechischen Markt halten, mit der Rendite von die 2% unzufrieden, die an der letzten Auktion am 25. Januar von 5-jährigen griechischen Anleihen erzielt wurden (25 Mrd. Angebote auf 8 Mrd. Anleihen). Da sie viele CDS gekauft hatten, wollten sie sie ihre Gewinne mit Anleihen absichern (wenn die Zinsen der Anleihen fallen, fällt auch der Preis der CDS und umgekehrt) Zurzeit haben sie ein Problem, denn sie können sie nicht verkaufen, ohne die Preise der CDS zu drücken. Deshalb schüren sie die Panik und treiben die Preise der CDS für Griechenland in die Höhe. Die CDS sind ein wahres Kasino, mit 200 Millionen Dollar Einsatz hebeln Sie eine Milliarde", sagt ein Marktanalyst. Das Gleiche gilt für die US-Investment-Bank, die darauf spekuliert, dass Griechenland kein Geld mehr auf den Märkten erhält. Sobald das Land in einknickt, offeriert sie der Regierung ein Darlehen zu einem hohen Zinssatz…"
8. Februar 2010 19:37
Ed hat gesagt…
Danke - soetwas dachte ich mir schon. Im Prinzip das gleiche was man mit dem kriminellen Neuen Markt damals erlebt hat. Insidergeschäfte, Kursmanipulation mit Nachrichten und falschen ad hocs.
Aber immer dran denken, das ist staatlich abgesegnet - nur so lassen sich die Banken refinanzieren, darum passiert auch von politischer Seite nichts.
8. Februar 2010 19:55
http://econo-matrix.blogspot.com/2010/02/griechenland-was-wute-der-imf-und-seit.html#comments
harte Fakten!
Wirklich wundern tuts einen ja nicht! Problem verschoben, war noch nie - Problem aufgehoben!
Das I-Tüpfelchen! Der Oberhammmer, bei Rekordarbeitslosenquoten das Renteneintrittsalter raufsetzen!
Vlt. denkt man sich ja, dass die ganzen Problem weiter verschoben werden sollen, in den Alltag eines jeden braven Staatsbrürgers hinein. der kann sich dann damit rumquälen! Somit wird dann ein strukturelles akkumulationsdesaster zu einem subjektivem Bewältigungs, Überlbens- und Selbstbehauptunsgstripp!
Na dann sind die braven Bürger wenigstens nicht damit beschäftigt, an der Ursache was zu ändern!
Gruss Tourist
Herlich der Rogers:
http://www.youtube.com/watch?v=l6nMHwF6Ks8&feature=player_embedded
Steffen, vielen Dank für diesen Querschuss und auch dafür, das du deinen Grundsätzen treu bleibst...
Die steigende Verschuldung der meisten Staaten aus der Euro-Zone ist schon erschreckend. Und wie DD schon schreibt, stehen etliche Milliarden dieses Jahr zur Refinanzierung an - Ausgang ungewiss...
Statt angemessen auf die gesamte Finanz- und Wirtschaftskrise zu reagieren, wirken Politik und die selbsternannten "Wirtschaftsexperten" planlos, hilflos und auch respektlos gegenüber ihrer Bevölkerung...
Diese ganzen "Reformen" oder besser Sparprogramme werden die Realwirtschaft weiter in die Knie zwingen und die Binnenkonjunktur abwürgen...
Die Herrschaften machen die gleichen Fehler wie in der letzten großen Depression im vorigen Jahrhundert...
Gute Nacht...
Vielklang
"Die Herrschaften machen die gleichen Fehler wie in der letzten großen Depression im vorigen Jahrhundert..."
das ist eine frage der sichtweise!
aus "unserer" sicht machen die eine fehler ...
aus deren sicht machen sie ja genau das was zu dem gewünschten! ergebnis führt
(und wenn man das so sieht machen "die" einen verdammt guten job)
das ist ja nur meine meinung
mich würde interessieren ob das andere auch so sehen oder ob ich das einfach falsch einschätze
danke für ev. antworten
ich lerne wirklich gerne dazu!
Hallo Steffen,
vielen Dank an dieser Stelle für den wieder einmal ausgezeichneten Querschuss.
Eine Frage:
Woher hast du die aktuellen Daten für die aktuellen Renditen 10-jähriger Staatsanleihen bei den PIGS? Ich such mich im netz dumm und dämlich und finde seit Tagen nichts dazu.
GS
Ich sehe die Sache genauso.
Der Preis der Rettung für Griechenland ist die Aufgabe der Souveranität.
Griechenland ist der "Testfall". Die nächsten Länder kommen später.
Nach den Wahlen im Mai in NRW wird man einige sehr starke Gesetztesänderungen in Deutschland sehen, wo der
Mittelstand wo noch etwas zu holen ist, zur Kasse gebeten wird!
Das ist KEINE Spekulation sondern Realität.
Der Deutsche Staat mit 2 Billionen Schulden kann nicht pleite gehen, wenn die Deutschen 6 Billionen an Vermögen haben.
Unterklasse bekommt 30% Kürzung, die Oberklasse(Elite)ist nichts zu holen. Darum wird sich der Staat auf den Mittelstand
konzentrieren.
Immobilien sind ganz toll. Die können nämlich nicht weglaufen!
Es wird einen Bailout für alle geben mit selbst gedruckten Euro. Dann hat Brüssel (wo die Herren Frankreich und Deutschland sind)die Macht.
Danach gibt es eine Währungsreform und wir haben Ruhe für die nächsten 50 Jahre weil alles wieder von Vorne anfängt.
Nebeneffekt ist, das die Politiker und Banken dann noch ein paar Jahre weiter machen können.
2012 ist dann me.E. endgültig Ende und ein neuer Anfang beginnt.
Hallo Steffen,
wieder mal danke, dass sich der Querschuss erneut mit "nicht-USA-Daten" befasst. Zwar sind die Entwicklungen in den USA entscheidend, aber der gelegentliche Blick in die Eurozone und nach Asien macht diesen Blog noch wertvoller und lesenswerter.
Hi M.E., Du bringst das Dilemma gut auf den Punkt. Mich beschleicht derzeit ein sehr ungutes Gefühl. Wir standen im Herbst 2008 an dem Punkt wie im Herbst 1929. Regierungen und Notenbanken haben den Absturz in eine Spirale aus Depression und Deflation durch das Setzen eines gigantischen Nachfrageimpulses verhindert. Indes scheint die Medizin weitgehend verbraucht zu sein. Was, wenn jetzt die private Nachfrage weiter rückläufig ist und die Kreditaggregrate weiter zusammenschnurren? Haben wir den Absturz nur um ein oder zwei Jahre verzögert? Zwar halte ich ein solches Szenario für nicht überwiegend wahrscheinlich, aber ausgeschlossen ist es nicht.
PS: Aus meiner persönlichen Weltsicht heraus ist es übrigens eine merkwürdige Ironie, dass in einer Zeit, in der eine Wiederholung der Horror-Deflation von 1929/33 droht, viele Anleger und Spekulanten aus Angst vor Inflation (ausgerechnet das!) den Goldpreis hochtreiben. Aber das nur nebenbei.
@ raus aus D
zustimmung ... das ist der wirtschaftliche teil der geschichte ...
und was ist mit dem säbelrasseln im iran?
wenn die amis wirtschaftliche probleme haben fangen sie irgendwo einen krieg an
wenn sie große probleme haben eine großen krieg
und wenn sie sehr sehr große haben ... dann gande uns gott!
Was gerade mit dem Euro passiert, ist meiner Meinung nach gesteuert. Die einseitige Fokussierung auf Probleme in Europa soll wohl von den fiskalischen Problemen der US-Teilstaaten, insbesondere von Californien (8-größtes BIP weltweit!), ablenken. Effekt: USD steigt, was die Finanzierung des US-Defizits wesentlich erleichtert und Europa kriegt nach langem Jammern endlich eine Pause bei der Aufwertung des Euro. Politisch gesehen profitieren derzeit alle davon.
Hallo,
es zeigt sich immer mehr und deutlicher, dass die ganze Krise und ihre Folgen das Werk krimmineller Machenschaft mit Unterstützung regierungsamtlicher "Wohltäter" ist.
Nicht nur die hier schon zitierte Übersetzung von economatrix zeigt dies - das könnte ja ein fake sein - es zeigt sich in vielen kleinen und größen Geschehen, die zusammen mittlerweile ein recht klare Bild geben.
Deutliche und unmissverständliche Worte zu den kriminellen Machenschaften der Finanzwirtschaft fand jetzt der Oberstaatsanwalt der Anti-Mafia-Direktion Palermo, Roberto Scarpinato am 5.2. auf einer Konferenz in Karlsruhe: "Die Auswüchse der Wirtschaftskriminalität in den Chefetagen der internationalen Konzerne, die die Weltwirtschaft bestimmen, verursachen weit größere und schwerer zu behebende Schäden als andere Verbrechen". Sein Bericht ist zu finden unter:
Schurkenwirtschaft
Da wir es mit einem weltweiten Problem zu tun haben, sind letztlich Slogans wie "raus aus Deutschland" oder "woanders ist es besser" letztlich falsch. Sie kriegen dich überall. Wenn nicht heute, dann morgen. Man kann nur gemeinsam und weltweit etwas dagegen tun. Und natürlich muss jeder an seinem Platz und Ort etwas tun. Weglaufen und denken, woanders komm ich ungeschoren davon - ist nicht.
Jedenfalls nicht mehr.
Peter
@Peter
...interessanter Artikel
Gruss
Henne
Stichwort Schurkenstaat:
Der schönste Satz, Zitat: "Einen Großteil der kriminellen Aktivität muss man also als ein Phänomen der freien Marktwirtschaft einstufen, reguliert durch das Gesetz von Angebot und Nachfrage."
Oder auch: "Die Einzelstaaten haben die Kontrolle über den Markt verloren, da die national beschränkte Gesetzgebung nicht auf eine globale, alle Grenzen überschreitende Marktwirtschaft angewendet werden kann."
Die FR gesteht ein, das Marktwirtschaft nicht ohne rechtstaatliche Gewalt bzw. Macht zu haben ist! Sehr gute Beobachtung!
Die sollte man mal vertiefen!
Die erste sinnvollen Sätze der FR seit langem.
Ich möchte ergänzen, faule Wertpapiere und verlorene Rentenansprüche sind ebenfalls das Ergebnis von Markt, der sogenannte vielgepriesene "Kapitalverkehr"! Armut ist ebenfalls das Ergebnis von Angebot und Nachfrage! Klimakatastrophe übrigens auch! Wer will schon die Kosten dafür übernhemen und sich ne schlechte Marktposition einhandeln! Ein A....loch zu sein, kann ebenfals ebenfalls Ergebnis von Markt sein, da jemand etwas zur Existenzsicherung (Karriere!!!?) hat, dass ein anderer haben will.
Tourist
PS: Ich spreche hier vom tatsächlichen Markt und nicht von dem aus einem märchenhaften Lehrbuch!
Wenn man nur das Kapital, das im ENGEREN Sinne aus kriminellen Quellen und deren "Wertschöpfung" stammt, dem Finanzsystem und der Realwirtschaft entziehen würde, wäre ein sofortiger Kollaps die Folge.
Die organisierte Kriminalität (im engeren Sinne definiert) ist ein integraler Bestandteil der Weltwirtschaft. Und die Bedeutung dieses vielfältigen "Wirtschaftszweigs" für die Weltwirtschaft und das Weltfinanzsystem steigt ständig an.
In dem Maße, wie auf Grund der Überschuldung die Staaten immer handlungsunfähiger werden, wird durch das Entstehen eines Machtvakuums in vielen Ländern diese Entwicklung noch beschleunigt.
In dieser Betrachtung sind die Teile der offiziellen Real- und Finanzwirtschaft, deren Gebaren unter ethischen Maßstäben ebenfalls das Attribut "kriminell" verdienen würde (militärisch-industrielle Komplexe, die Teile der exzessiveren Ausbeutungswirtschaft usw) noch garnicht enthalten.
Hallo,
ich möchte in diesem Zusammanhang noch mal auf einen älteren Artikel der NDS hinweisen, in dem auf eine Buchbesprechung in der Pariser Tageszeitung Le Monde vom 20.11.2008 hingewiesen wird. Besprochen wird das Buch "Der Klassenkampf" von François Ruffin.
Dort heißt es u. a.:
"Nach Kempf braucht man Unabhängigkeit und Frechheit eines Milliardärs, um gesellschaftlich geächtete Worte öffentlich in den Mund nehmen zu können. Der reichste amerikanische Milliardär, Warren Buffet, sprach im November 2006 eine ungehörige Wahrheit aus: „Der Klassenkampf ist ein historischer Fakt, er wird von meiner Klasse, der Klasse der Reichen geführt und wir sind dabei ihn zu gewinnen“ (New York Times vom 26.11.2006)."
Siehe Rezension des Buches „Der Klassenkampf“ von Francois Ruffin
Nicht die Armut ist eine Gefahr für die Welt. Es ist der Reichtum. Der übermäßige Reichtum weniger.
Peter
out of topic!
Ich könnt soooo dermaßen Kotzen! Ein exemplarisches Beispiel, welche Art von Denken uns kaputtmacht! Die Krönung der postmodernen menschenverachtenden Dämlichkeit ist der letzte Absatz!
"STEIGENDE PREISE
Agrarrohstoffe: Gegessen wird immer
Experten erwarten Preisanstieg bei Mais
Nach Zucker und Kakao, die auf Rekordständen notieren, erwarten Experten nun auch steigende Preise bei Weizen und Mais.
von Peer Leugermann
Mit jeder Minute werden es mehr Menschen auf dieser Erde. Und zwar 150, um genau zu sein, und das alle 60 Sekunden. Schätzungen der UNO zufolge wird es 2025 1,3 Milliarden mehr Erdenbürger geben als heute. Insgesamt sollen es dann acht Milliarden Menschen sein, die neben einem Dach über dem Kopf vor allem eines wollen: essen und trinken.
Es wäre eine veritable Hausse, die demnach auf Agrarrohstoffe zukommen müsste. Eine Ahnung, wie diese aussehen könnte, geben dabei die Preisentwicklungen der jüngeren Vergangenheit. So stieg der breit gefasste Rohstoffindex S & P GSCI von gut 6000 Punkten im Jahr 2007 auf über 10 500 Punkte im Sommer 2008.
Getrieben von der „Tank-oder Teller-Diskussion“ zur Herstellung von Biobenzin aus Agrarrohstoffen, den explodierenden Rohölpreisen und nicht zuletzt einer boomenden Weltwirtschaft, verteuerten sich Rohstoffe so binnen eineinhalb Jahren um über 175 Prozent.
Mit der Weltwirtschaftskrise brach der Index in der zweiten Jahreshälfte 2008 ein und notiert derzeit auf einem Niveau von 4500 Punkten. Hintergrund für den Absturz ist, dass Industriemetalle, Rohöl und Gas einen großen Bestandteil des Index ausmachen und mit dem Einbruch der Weltwirtschaft der Bedarf für diese Güter rapide absank. Doch von einer Wirtschaftskrise lässt sich das globale Bevölkerungswachstum kaum stoppen, und gegessen wird schließlich immer. Aber auch der rein auf landwirtschaftlichen Produkten basierende Index S & P GSCI Agriculture nahm eine ähnliche Entwicklung wie sein großer Bruder. Nach einem Preisanstieg von rund 61 Prozent von 2007 bis zum Sommer 2008 folgte der Absturz.
Allerdings gehörten Agrarrohstoffe 2009 mit einem Preisanstieg von über 80 Prozent klar zu den Gewinnern. Zucker und Kakao sind so teuer wie seit 30 Jahren nicht mehr. Der süße Stoff ließ mit einem Kurssprung von 120 Prozent im vergangenen Jahr sogar den Goldpreis klar hinter sich. Einzig Weizen, Mais und Soja stiegen kaum. Zwei meteorologisch überaus gute Jahre hatten zu Rekordernten geführt.
Für Anleger bietet sich so aber die Chance, zu einem günstigen Zeitpunkt in die Ackerfürchte zu investieren. Denn neben einer ständig wachsenden Weltbevölkerung sprechen weitere Faktoren für einen langfristigen Preisanstieg. Der wachsende Wohlstand in Schwellenländern führt etwa dazu, dass in diesen Regionen weit mehr Fleisch gegessen wird."
Quelle: http://www.finanzen.net/nachricht/zertifikate/Steigende-Preise-Agrarrohstoffe-Gegessen-wird-immer-739332@print
Merkwürdige Senkung der US-Arbeitslosenquote
http://www.heise.de/tp/blogs/8/147037
Ich bin auch sehr der Auffassung, das was so von den Kapitalismus-verfechter verbreitet Begruendung, das dieses System dem menschlichen Grundzuegen am besten entspricht (Gier, Egoismus, etc.) voellig daneben ist. Den ich glaube es ist gerade das System selbst das diese Grundzuege verstaerkt. So it is not nature but more nurture.
An dem sich langsam anbahnenden Zerbrechen des aktuellen Euroraumes sieht man, was rauskommt, wenn politische Entscheidungsträger die marxistische Brille von der Gleichheit aller Menschen nicht abzunehmen bereit sind und stattdessen die Welt nach dem rosa eingefärbten Weltbild einrichten.
Wer ein wenig in der Welt herumgekommen ist weiß, daß in den PIGS-Ländern die Leute keine Ahnung vom Arbeiten haben. Das ist absichtlich etwas übertrieben formuliert, aber notwendig, um zu zeigen, was passieren MUSS.
Man hat den weniger produktiven Nationen mit dem Euroraum die Möglichkeit genommen, daß sie durch Währungsabwertung bestehen können.
Gierig wie Subventionsempfänger nun mal sind und volksverräterisch wie die antideutschen Vasallen im Reichstag, hat man geglaubt, daß man durch Raubtransfer von den Deutschen weg, das Kind schon schaukeln wird.
Aber am Ende setzen sich immer die Kräfte des Marktes und damit der Realität durch.
Der Euro ist langfristig mit den ganzen Ballastländern nicht zu halten und es wird zu einer Kerneurozone kommen, auch wenn das den marxistischen Visionen der Etablierten von der Weltregierung zunächst einen gehörigen Strich durch die Rechnung machen wird.
@Torusit
"Die Krönung der postmodernen menschenverachtenden Dämlichkeit ist der letzte Absatz!"
Was ist wohl menschenverachtender?
Wenn diverse "Hilfsorgansiationen" über jeden neuen Erdenbürger frohlocken, anstatt für Sterilisationsprogramme einzutreten und dafür Spenden zu sammeln, oder wenn Nahrungsmittel als Ware wie jede andere auch gehandelt werden?
Wer tritt denn für das Schleifen der nationalstaatlichen Grenzen ein? Ärzte ohne Grenzen, Amnesty International und wie sie alle heißen!
Der Gipfel der Dummheit wird ohne jeden Zweifel gerade von jenen Organisationen erreicht, welche für die exponentielle Vermehrung der humanoiden Weltbevölkerung arbeiten und eintreten! Sie schwafeln davon, daß die Erde auch 9 Milliarden des schlimmsten und gefährlichsten Säugetieres ertragen könne und schaffen damit exakt die Ressourcenknappheit welche die Konzerne anstreben!
Deshalb werden die ganzen Trottel-NGOs ja auch so gern von den Multis finanziert und sind, nebenbei bemerkt, selbst von der Hochfinanz ins Leben gerufen worden, um supranationalen Bestrebungen vorschub zu leisten.
Wer dem Planeten WIRKLICH etwas gutes tun will, wird zuerst den Verstand benutzen und dann für eine Reduktion der unproduktivsten Völker eintreten UND er wird den GIERIGEN und PARASITEN in den produktiven Völkern gnadenlos den Krieg erklären.
Alles andere ist Augenwischerei und bringt NULL Ändrung am Weg in die Katastrophe.
Am besten man durchschaut die grenzenlose Dummheit der demokratisierten Massen und investiert in jenen Bereichen, die aufgrund der herrschenden grenzenlosen Dummheit weltweit immer kostbarer werden.
Die Herrschaft der Lüge und Dummheit bietet für den Wissenden, der das Spiel durchschaut hat, genügend Möglichkeiten glänzend über die Runden zu kommen. Und der Rest? Der will es ja so haben! Yes we can! :P
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